Fragen?

Hier haben wir einige Fragen, die uns in der Vergangenheit öfter gestellt wurden, in einem FAQ gesammelt und beantworten sie direkt für dich!


Klicke einfach auf eine Frage und die passende Antwort erscheint!

Was muss ich tun, um an der Firmvorbereitung 2021 teilzunehmen?
  • Schicke eine WhatsApp-Nachricht oder SMS mit deinem Namen und deiner E-Mail-Adresse
    (wenn vorhanden) bis zum 20.03.21 an 017644419572. Du bekommst von uns im Anschluss eine Bestätigungsnachricht. Wichtig ist, dass du diese Nummer in deinem Smartphone abspeicherst. Über eine Broadcastliste bist du dann ab sofort im Verteiler. Solltest du kein WhatsApp haben, schicke eine kurze Mail an firmung-selm@gmx.de.
Welche Termine muss ich bis zur Firmung wahrnehmen?

Auf dieser Homepage findest du unter dem Reiter „Termine“ fixe Teilnahmetermine sowie Zeiträume, in denen du dir einzelne Elemente selbst erarbeitest. Aber keine Angst – auch da sind wir immer ansprechbar für dich! Einige Module sind noch nicht fest terminiert – wir warten da die Entwicklung der Coronasituation ab.

Warum soll ich mich firmen lassen?

Als Kind wurden dir viele Entscheidungen abgenommen. Mit Blick auf den Glauben und die Firmung kannst du jetzt selbst entscheiden. Die Frage „Welche Rolle spielen Glauben und Gott in meinem Leben“ kannst du bestimmt selbst beantworten. Vielleicht hast du noch weitere Glaubens-, Sinn- und Lebensfragen, die dich beschäftigen. Wir machen uns gemeinsam mit dir und anderen Jugendlichen auf den Weg.

Bekomme ich auch zukünftig Infos und Termine zugeschickt?

Ja, wir möchten dich auf digitalem Wege mit allen Infos versorgen. Dafür nutzen wir WhatsApp und E-Mail. Es ist die gleiche Nummer, die du für die Anmeldung zur Firmvorbereitung nutzt (siehe oben). Alternativ erhältst du die Infos per Mail.

Wer spendet das Sakrament?

Der Bischof oder ein vom Bischof eigens beauftragter Priester spendet das Firmsakrament. In vielen großen Bistümern – so auch im Bistum Münster – übernehmen die Weihbischöfe als Vertreter des Ortsbischofs die wichtige Aufgabe der Firmspendung. Ein Weihbischof ist ein „richtiger“ Bischof, nur nicht Leiter des Bistums.

Wann kann ich gefirmt werden?

Die Firmung symbolisiert den Übertritt von der Kindheit ins Erwachsenenalter. Das Firmsakrament wird auch als „Sakrament der Mündigkeit“ bezeichnet. Mit der Firmung bist Du quasi erwachsen im Glauben. Daher ist es sinnvoll, die Firmung auch am biologischen Übergang zum Erwachsenenalter zu empfangen. Das heißt nicht, dass mit dem Empfang des Firmsakraments alle Glaubensfragen für immer geklärt sind. Der Glaube ist nie fertig. Er kann ein Leben lang weiter wachsen und sich verändern.

Firmvorbereitung – muss das sein?

Bei der Firmung ist Deine eigene persönliche Entscheidung gefragt. Um eine Entscheidung treffen zu können, muss man aber wissen, zu was man „Ja“ oder „Nein“ sagt. Die Vorbereitungszeit (Firmkatechese) bietet Dir Zeit und Gelegenheit, Dich mit Deinem Glauben und Deinen Fragen an das Leben auseinandersetzen.

Was heißt „Firmung“?

Das Wort „Firmung“ leitet sich von dem lateinischen Wort „confirmare“ ab, das übersetzt „festmachen, bestätigen“ bedeutet. Gemeint ist zweierlei: Der Heilige Geist bestärkt und ermutigt Dich, in Wort und Tat den christlichen Glauben in der Welt zu bezeugen. Umgekehrt bekräftigst Du durch Dein öffentliches Glaubensbekenntnis in der Firmfeier, der Kirche zuzugehören.

Wie läuft die Firmung ab?

Der (Weih)Bischof spendet das Firmsakrament in der Regel im Rahmen einer Eucharistiefeier, zu der die ganze Gemeinde eingeladen ist. Zunächst legt der Bischof jedem Einzelnen die Hand auf den Kopf und zeichnet mit Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn. Dabei spricht er die Worte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“ Die Handauflegung symbolisiert den Empfang des Heiligen Geistes und ist ein Zeichen der Segnung und der Beauftragung. Gott beansprucht den Christen und sagt ihm zugleich seinen Schutz zu. Die Salbung mit Chrisam besiegelt das Leben und die Zugehörigkeit zu Christus und ist ein besonderes Zeichen der Beauftragung. Der Name des Öls weist auf Christus selbst hin (Christus = „der Gesalbte“). Chrisam ist ein besonders duftendes Öl, das auch bei anderen kirchlichen Feiern (zum Beispiel Taufe oder Weihe) genutzt wird.

Welche Aufgabe hat ein Firmpate?

Während der Handauflegung und Salbung durch den Bischof legt der Firmpate oder die Firmpatin dem Firmling die Hand auf die Schulter. Wie der Taufpate hat auch der Firmpate bzw. die Firmpatin die Aufgabe, den Firmling auf seinem Glaubensweg zu begleiten und zu unterstützen. Für diese Aufgabe muss der Firmpate selbst getauft und gefirmt sein und die Eucharistie empfangen haben. Das Wort „Pate“ leitet sich übrigens von dem lateinischen Begriff „pater spiritualis“ beziehungsweise patrinus ab, was so viel wie „geistlicher Vater“ bedeutet.

Wer kann Firmpate werden?

Ein Firmling darf sich seine Patin oder seinen Paten selbst aussuchen. Wichtig ist, dass sie oder er mindestens 16 Jahre alt und selbst gefirmt ist. Das Kirchenrecht der katholischen Kirche empfiehlt, dass der Taufpate auch der Firmpate sein soll. Diese Empfehlung ist aber kein Muss.

Ich will jetzt noch nicht gefirmt werden, vielleicht aber später mal. Geht das?

Natürlich. Auch Erwachsene können gefirmt werden. In der Regel gibt es für sie dann eine eigene Zeit der Vorbereitung. Am Besten sprichst Du mit Deinem Pfarrer, wenn es soweit ist.